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Ernährung

Fütterung mal praktisch

Theoretisch gesehen können wir jeden Hund mit einem Wolf verpaaren und würden zeugungsfähige Nachkommen erhalten.
Somit ist bewiesen, daß eigentlich jeder Hund auch immer noch ein Wolf ist, auch wenn sich optisch sehr viel verändert hat.
Allerdings haben sich eigentlich der Magen-Darmtrakt nicht wesentlich verändert.
Dadurch bedingt, daß nunmal der Hund vom Wolf abstammt, sollten wir berücksichtigen, daß der Wolf (somit auch der Hund) ein Fleischfresser ist und kein Trockenfutterkauer.
In den meisten handelsüblichen Trockenfuttersorten ist in der Hauptsache Getreide enthalten. Wenn wir unsere Hunde damit füttern, dann ernähren wir sie ja eigentlich eher wie ein Huhn.
Und unser gesunder Menschenverstand müsste uns sagen, daß wir mit einer solchen Fütterung ein gewaltiges Stück vom Weg abkommen...
Aber das nur am Rande.


Denn dies soll ja ein Bericht aus der Praxis sein.
Aus meiner Praxis. Es muß nicht für jeden Hund immer so hundertprozentig richtig sein, wie ich es mache. Aber meine Hunde danken mir die Fütterung mit Gesundheit, glänzendem Fell, klaren Augen und mit sehr guten Welpen.
Vielen Krankheiten oder den Immunschwächen kann man im Vorfeld durch gesunde und ausgewogene Ernährung vorbeugen.
Und wenn ein Hund wirklich mal krank ist, dann freuen wir uns, daß es den Tierarzt gibt, der dann helfen kann, wenn Hilfe von seiner Seite nötig ist.

 

 

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Ich selber züchte französische Bulldoggen.
Dabei handelt es sich um eine sehr friedliche Begleithunderasse mit einem Gewicht zwischen 8 und 14 Kilo.
Meine ausgewachsenen Hunde wiegen meist zwischen 9 und 11 kg.
Zu meinem Bestand gehören derzeit 17 Hunde zuzüglich Welpen.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf meine halbwüchsigen bzw erwachsenen Hunde.
Gehen wir der Einfachheit mal davon aus, daß meine Bullies im Durchschnitt also 10 kg wiegen, dann kann man später die Mengen für andere Hundeanzahlen einfacher rauf oder runterberechnen.
Wobei zu berücksichtigen ist, daß manch ein Hund auch mal etwas mehr braucht (weil er sich viel bewegt oder Welpen säugt oder weil er einfach weil der Grundumsatz ein anderer sein kann...)
Es sind alles eben nur Anhaltspunkte, die etwas nach oben oder unten abweichen können. Letztlich muß jeder mit einem gesunden Augenmaß und der Waage entscheiden, ob der Hund genau richtig, zu dick oder zu dünn ist.
Man sollte die Rippen fühlen können. Sind sie nicht mehr ertastbar, ist der Hund zu dick. Sind sie deutlich erkennbar, malen sich also ab - ist der Hund zu dünn.



In den vergangenen Wochen habe ich mir mal die Mühe gemacht, aufzuschreiben, was meine Hunde bekommen haben...


1. Woche
Montag

3 Kilo frisches Rinderhack gemischt mit 3 Kilo frischen gewolften Hühnerkarkassen
insgesamt also 6 Kilo Frischfleisch,
das ganze habe ich mit grob gehacktem Gemüse, Komplement und Möhrengranulat gemischt und Lachsöl dazu gegeben.

Täglich bekommen meine Hunde aus dem Hause PerNaturam (hier bestellen) Komplement und Möhrengranulat und 30 Kräutergarten und im Fellwechsel Biotin.
Hinzu gebe ich täglich Perna Junior für den Aufbau des Knochenapparates. Und etwas Silky Coat für glänzendes Fell.
Kauartikel: getrocknete Schweineohren
Leckerchen für zwischendurch: 1 Kilo frische Hühnerherzen


Dienstag

2 Kilo gewolftes, frisches Rinderherz und 2 Kilo frischen, kleingeschnittenen Seelachs,
2 Kilo Entenfleisch, 1 Kilo frische Hühnerhälse und 1 Kilo grüner Pansen dazu Komplement, Fleischknochenmehl, püriertes Gemüse, Kräutermischung, Biotin, Hanföl

Kauartikel: getrocknete Schweineohren

Leckerchen für Zwischendurch: Quark



Mittwoch

2 Kilo frischen grünen Pansen, 4 Kilo Hühnerhälse, 2 Kilo gemischtes Rinderhackfleisch
dazu Komplement, Biotin, Möhrengranulat, Kräutermischung, Reiskeimöl, Hagebuttenpulver

Kauartikel: Kopfhautstreifen

Leckerchen für Zwischendurch: 200 Gramm Trockenfutter


Donnerstag

4 Kilo frisches, gewolftes Pferdefleisch und 4 Kilo frisches, gewolftes Rinderhack
dazu Komplement, Biotin, Möhrengranulat, Kräutermischung, Reiskeimöl und Hagebuttenpulver

Kauartikel: Kopfhautstreifen

Leckerchen für Zwischendurch: 200 Gramm Trockenfutter


Freitag:

4 Kilo gewolfter Seelachs, 2 Kilo gewolfte Rindersehnen, 1 Kilo gekochte Kartoffeln, 5 Möhren
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Lachsöl, Hagebuttenpulver, Lecithin und Kieselerde

Kauartikel: getrockneter Pansen

Leckerchen für Zwischendurch: Hundekuchen


Samstag:

3 Kilo frisches Hühnerklein, 4 Kilo frische Hühnerherzen
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Bauerngarten grün und fein, Lachsöl, Kokosraspeln

Kauartikel: Kauhufe

Leckerchen für Zwischendurch: Kaustreifen


Sonntag:

3 Kilo Entenhälse, 2 Kilo gekochte Rinderleber, 1 Kilo Rinderherz
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Bauerngarten grün und fein, Lachsöl, Kokosraspeln

Kauartikel: Trockenpansen

für Zwischendurch: 2 Liter Quarkbrei

Dieser Quarkbrei besteht aus folgenden Zutaten:
1500 Speisequark
12 Eigelb
1,5 Liter Rohmilch
100 ml Maiskeimöl
10 Esslöffel Möhrengranulat
PerNaturam (hier bestellen)



2. Woche

Montag:

4 Kilo frisches, gewolftes Pferdefleisch, 2 Kilo gekochtes Rinderhackfleisch, 2 Kilo gewolfte, frische Hühnerkarkassen
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Bauerngarten grün und fein, Hanföl, Kokosraspeln

Kauartikel: Rinderlunge

für Zwischendurch: Hundekuchen


Dienstag:

4 Kilo Hühnerklein, 2 Kilo gekochte Rinderleber, 1 Kilo gekochte Nieren, 1 Kilo frische Putenherzen
dazu Komplement, Biotin, Bauerngarten grob, Kräutermischung, Lachsöl, Fleischknochenmehl

Kauartikel: Ochsenziemerstücke

für Zwischendurch: 200 Gramm Trockenfutter


Mittwoch:

2 Kilo Kochwurst für den Hund, 2 Kilo gewolftes, frisches Rinderherz,
2 Kilo frisches Rinderhack, 2 Kilo grüner Pansen
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Reiskeimöl, Fleischknochenmehl, Lecithin, Rinderfeinfett

Kauartikel: Ochsenziemerstücke

für Zwischendurch: 200 Gramm Trockenfutter


Donnerstag:

2 Kilo gewolfter Fisch, 2 Kilo frische Lammherzen, 2 Kilo gekochte Hähnchchenschenkel, 1 Kilo Rinderbeinscheibe,
1 Kilo grüner Pansen, Möhren und Kohlrabi dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Reiskeimöl, Fleischknochenmehl, Lecithin, Rinderfeinfett

Kauartikel: mit Pansen gefüllte Kauhufe

für Zwischendurch: Kaustreifen


Freitag:

2 Kilo grüner Pansen, 4 Kilo frische Lammherzen, 2 Kilo gekochte Hähnchenschenkel
dazu
PerNaturam Komplement, Biotin, Kräutermischung, Reiskeimöl, Fleischknochenmehl, Lecithin, Rinderfeinfett

Kauartikel: Kaninchenohren

für Zwischendurch: Leberwurstkekse



Samstag:

2 Kilo grüner Pansen, 2 Kilo frische Hühnerhälse, 2 Kilo Schlundfleisch, 2 Kilo Stichfleisch
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Reiskeimöl, Lecithin, Rinderfeinfett, Bauerngarten grob

Kauartikel: Kaninchenohren

für Zwischendurch: Leberwurstkekse



Sonntag:

2 Kilo grüner Pansen, 2 Kilo gewolftes Euter, 2 Kilo Hähnchenmägen, 2 Kilo Schlundfleisch
dazu Komplement, Biotin, Kräutermischung, Lachsöl, Lecithin, Rinderfeinfett, Bauerngarten grob

Kauartikel: Ochsenziemerstücke

für Zwischendurch: 200 Gramm Trockenfutter

3. Woche

Montag
pro Hund 250 Gramm (multipliziert mit 17 ergibt rund 4250 Gramm) gewolftes Rindfleisch.
Das hole ich vom Metzger hier vor Ort. Er dreht mir Fleisch samt Sehnen durch den Fleischwolf und portioniert es mir entsprechend auf jeweils gut vier Kilo.
Das friere ich ein und taue es nach Bedarf täglich auf. Dieses "Rinderhackfleisch" habe ich ca. eine Stunde gekocht und aus der Brühe rausgeholt.
In diese Brühe habe ich 500 Gramm Nudeln gegeben und auch gar gekocht. Dazu gab ich eine Hand voll Tiefkühlerbsen.

Am Ende habe ich alles untereinandergemischt.


Kauartikel: getrocknete Rinderohren

Leckerchen: für jeden Hund eine Scheibe von ca 50 Gramm Blutwurst aus dem Hause
PerNaturam (hier bestellen).

Trockenfutter gebe ich meinen Hunden meist täglich. Aber für alle zusammen nur rund 500 Gramm. Das mische ich entweder unter das Fleischgemisch oder ich gebe es "als Leckerchen" deklariert aus der Hand...


Dienstag
Am Dienstag habe ich 4 kg Hühnerklein gekocht. Hühnerklein gibt es im Supermarkt in bequemen 500 Gramm Portionen in der Tiefkühltruhe.
Als es nach rund 45 Minuten gar gekocht war, nahm ich das Hühnerklein wieder aus dem Kochwasser und kochte in dieser Hühnerbrühe diesmal Kartoffeln mit und ein paar Karotten.

Dazu wieder Komplement, Biotin, Perna Junior und etwas Hagebuttengranulat.

Kauartikel: getrocknete Kaninchenohren

Leckerchen: Blutwurst (siehe Montag)

Mittwoch
Am Mittwoch der vergangenen Woche habe ich 3 kg Rinderleber gekocht (das Kochwasser gesalzen...)
Leber ist ganz schnell gar. Diesmal habe ich im Kochwasser anschließend Reis und etwas Brokkoli gegart. Dazu gab es für die Hunde insgesamt ein Kilo Putenherzen.

Dazu wieder
PerNaturam (hier bestellen) Komplement usw. (siehe Montag)

Kauartikel: Kalbshufe

Leckerchen: Wurst für den Hund aus dem Hause PerNaturam, diesmal die Sorte: Leber und Innereien


Donnerstag
Am Donnerstag habe ich für die Hunde drei Kilo Wurst für den Hund aus dem Hause PerNaturam gewürfelt und dazu einen Quarkbrei für die Hunde angerührt.


Dazu wieder Komplement usw. (siehe Montag)

Kauartikel: Schweineohren

Leckerchen: Trockenfutter, Sorte mit Fisch als Hauptzutat


Freitag
Am Freitag hatten meine Hunde eine Mischung aus hochwertigem Dosenfutter (3 Dosen a 800 Gramm).
Dieses Dosenfutter habe ich pur verfüttert.
Dazu gab ich den Hunden gekochte, gestampfte Kartoffeln und Hüttenkäse.

Wie jeden Tag bekamen die Hunde Komplement usw. (siehe Montag)

Kauartikel: Ochsenziemer

Leckerchen: 1000 Gramm frische Hühnerherzen aufgeteilt auf alle


Samstag
Am Samstag habe ich 2 Kilo Seelachsfilet gedünstet, Vollkornreis, Tiefkühlerbsen und Nudeln gekocht und untergemischt.
Zusätzlich habe ich 1 Kilo Blutwurst verfüttert

Komplement usw. gab es wie immer auch dazu.

Kauartikel: Kaninchenköpfe aus frischer Schlachtung, allerdings ohne Fell (ich weiß, daß es nicht jeder Manns Sache ist, das zu verfüttern, aber es ist sicher für jeden Hund eine Bereicherung und eine Delikatesse dazu)

Leckerchen: 500 Gramm Trockenfutter aus der Hand als Belohnung getarnt

Sonntag
Am Sonntag habe ich es mir bequem gemacht. Da habe ich aus der Tiefkühltruhe 2,5 kg gewolften Pansen und 2,5 kg gewolftes Schlundfleisch geholt, aufgetaut, mit 500 Gramm Trockenfutter und Komplement usw. gemischt und verfüttert.
Bequem war es deshalb, weil ich solche Produkte über einen Internetshop bestelle und hier auf Vorrat portioniert einfriere.

Kauartikel: getrocknete Lunge

Leckerchen: 500 Gramm Wurst für den Hund, aus em Hause Pernaturam, diesmal Sorte: Mark, Sehnen und Knochen


Für Hundehalter, die es nur gewohnt sind, eine "Tüte" aufzumachen und im Napf auszuschütten, mag sich das jetzt echt aufwändig anhören.
Fleisch habe ich meist portioniert eingefroren und ich hole das nach Bedarf und koche es. Etwa drei Mal die Woche fahre ich zum Metzger und schaue, was er im Moment schlachtfrisch da hat und danach gestalte ich den Futterplan für die nächsten Tage.

Probieren Sie es aus: Es ist sicher etwas mehr Aufwand als pure Trockenfuttergabe, aber die Hunde sind fit und gesund und freuen sich immer auf die nächste Mahlzeit.

Übrigens Mahlzeit...: Ich füttere meine Hunde zwei Mal am Tag. Einmal Morgens und einmal am Abend.
Damit habe ich hier die besten Erfahrungen gemacht.

Dieser Bericht soll wie oben erwähnt nur ein grober Richtwert sein, man kann immer mal wieder etwas verändern.
Und: Meine Hunde beschweren sich auch nicht, wenn es mal zwei oder drei Tage nacheinander das Gleiche gibt ;-)

In diesem Sinne
wünsche ich Ihnen gesunde Hunde
denn dann freut sich der Mensch

Herzlichst
Ihre Helma Rädeker
Goch, den 30.06.2012

 

blauecken

 

Wo erfahren Sie, was Sie füttern sollen?

Das sagt Ihnen der Wolf. Aber Mäuse, Kaninchen oder Hühner wollen Sie ihrem Hund ja nicht füttern, obwohl genau das die beste Versorgung wäre: Ein ganzes Tier mit allem drum und drinn, also incl. Darminhalt. Einer unserer Kunden ist Taubenzüchter. Der macht das so. Er füttert seinem Hund die überzähligen Tauben. Der Hund ist absolut fit.

Sie müssen das Futter für Ihren Hund so zusammenstellen, dass er alle die Komponenten bekommt, die ein Beutetier enthielte, also Blut, Innereien, Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und - ganz wichtig!! - alles das, was der Darm der Beute enthält: Vegetarische, enzym- und vitaminreiche Pflanzenteile mit vielen Spurenelementen, Aminosäuren und Fetten, voll mit sekundären Pflanzenstoffen für die Gesundheit.

Mit Trockenfutter alleine werden Sie das nicht hinkriegen, mit Fleisch alleine genauso wenig. Und ganz sicher nicht, wenn alle Stoffe erhitzt wurden, also weit über die Körpertemperatur hinaus oder sogar weit über 100°C, wie alle Extrudate, denn dann sind die meisten Vitalstoffe zerstört.

Mit der Fütterung muss man sich schon etwas mehr Mühe machen. Futter sollte möglichst naturnah sein. Je weniger technische Vorgänge für ihre Herstellung nötig sind, je niedriger die Temperaturen, umso besser für die Qualität des Futters.

Ein großes Problem und wahrscheinlich die Hauptursache für viele Hautschäden, für starken Juckreiz, Ekzeme und angebliche Allergien (diese Diagnose glauben wir nur noch in Ausnahmefällen), ist nach unserer Meinung ein massiv gestörter Säure - Basen - Haushalt.

Der Hund ist ein Fleischfresser ... oder?

Füttert man ihn nun, aus dieser unvollständigen Erkenntnis heraus, überwiegend mit Fleisch, fördert man eine gefährliche Versauerung des Körpers mit Harnsäure. Das führt dann häufig zu Leber- und Nierenproblemen und auch anderen Organschädigungen. In der Wildnis bekommt der Wolf mit dem Fleisch das Blut als basischen Puffer und mit dem Darminhalt viele weitere basische Stoffe aus dem Pflanzenreich. Die braucht der Hund für seine Gesundheit auch.

Inzwischen sind viele Hunde vom Fleischfresser zum Trockenfutterfresser gemacht worden.

Die meisten Trockenfutter, vor allem gerade auch solche, die als Diätfutter angeboten werden, enthalten oft hohe Anteile an aufgeschlossener Stärke oder sogar Zucker.

Auch die führen zur Versaurung des Körpers. Sie gehören von der Natur her betrachtet auch gar nicht oder zumindest nicht in diesem Umfang zur Nahrung eines Hundes. Nur der Darminhalt eines Beutetieres, das Körner oder Früchte gefressen hat, enthält davon einen - relativ auf die Gesamtbeute bezogen - geringen Anteil. So hoch und nicht höher sollte auch der Anteil in den Trockenfuttern sein.

Wer sind nun die Stärkelieferanten? Reis, Mais, Weizen, alle Getreide eben und alle Produkte aus Getreide, wie Nudeln, Flocken oder Extrudate, die auf Maisbasis aufgebaut sind.

Stärke macht satt, das kennen wir von uns selbst und Stärke macht fett.

Auf eine solche Fütterung ist das Verdauungssystem der Hunde aber schlecht eingestellt, vor allem nicht die Bauchspeicheldrüse, die bei viel Stärke und Zucker überfordert wird. Die vielen Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse bis hin zum Diabetes, und auch die häufigen Leberbeschwerden sprechen Bände.

Stärke macht auch fett.

Es ist eben nicht das Fett, das fett macht, sondern die Stärke. Auf Fettverdauung ist der Hund bestens eingestellt, das hat er von seinen Vorfahren übernommen. Bekommt er zu seiner normalen Fettration, aus der er normalerweise die meiste Energie gewinnt, auch noch viel Stärke, wird diese zuerst in Zucker umgewandelt und als Energie verwertet. Jetzt erst macht das Fett fett, jetzt wird es in Fettdepots eingelagert, und zusätzlich wird der Zucker, wenn er nicht verbrannt wird, auch noch in Fett umgewandelt.

Man muss einem Hund mit Übergewicht nur den Kohlenhydratanteil im Futter reduzieren bis an die Nullgrenze, dann nimmt er ab, ohne dass es ihm schadet. Dafür braucht man keine anderen Mittel.

Im Darm tritt häufig noch ein weiteres Problem auf, denn durch viel Stärke und Zucker wird die Zusammensetzung der Darmflora verändert u.a. hin zur Besiedlung mit Pilzen, die sich normalerweise nicht ausbreiten könnten, weil ihnen die Energie, der Zucker, fehlte. Nun bekommen sie ihn.

Auch der Zusammenhang von Zucker und Krebs ist ein wichtiges Thema, auf das wir aber hier und heute nicht eingehen können.

Es lohnt sich immer, auf unserer Homepage www.pernaturam.eu nachzulesen z.B. unter dem Stichwort Krebs und Zucker oder Darm und Pilze.

Wie sollte nun das Futter zusammengestellt werden?

Ideal ist eine Ernährung mit viel Abwechslung. So halten wir es bei unseren drei Hunden.

Frischfleisch mit Knochen (Putenhälse, Beinscheiben, Herz, Hühner- oder Putenmägen), dann regelmäßig Hundewurst mit Anteilen an Blut, Innereien, Sehnen und Bänder, dann auch hochwertiges Dosenfutter ohne alle Zusätze, auch ohne Gemüse und Kräuter, die ja zwangsläufig verkocht wären, und auch mal einen Anteil an hochwertigem Trockenfutter; wir bevorzugen Fisch. Das geben wir aber nur gequollen.

Täglich bekommen unsere Hunde einen Anteil Komplement, 30-Kräutergarten und Bauergarten, unsere Gemüsemischung. Und dazu abwechselnd die verschiedenen Öle: Lachs-, Hanf, Reiskeim- und manchmal Schwarzkümmel-Öl, und speziell für Haut und Haare die Spezial-Ölmischung Silky Coat.

Komplement enthält eine große Vielfalt von Stoffen, die in anderer Form in den Futtern nicht oder in zu geringer Menge enthalten sind, die der Körper des Hundes aber für seine Erhaltung und Gesundheit unbedingt benötigt:

Lecithin, Seealgenmehl, Bierhefe, Kieselerde, Blütenpollen, Spirulina, Paradiesnussmehl, Lebertran, Hagebuttenschalen.

Unsere Hunde sind topfit. Hautprobleme, Darmprobleme oder andere gesundheitliche Beeinträchtigung kennen wir bisher nicht. Keiner unserer Hunde musste bisher jemals wegen einer Krankheit zum Tierarzt, was nicht heißt, dass das auch irgendwann mal passieren kann. Dann freuen wir uns, dass es Tierärzte gibt.

Die optimale Ernährung ist sicher nicht alles im Leben eines Hundes, die Liebe ist mindestens genauso wichtig.

Aber die richtige, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist eine notwendige Voraussetzung für Gesundheit, Vitalität und ein langes Leben.

Wenn Sie gesundheitliche Probleme bei Ihrem Hund haben, sollten Sie mit uns sprechen, denn meistens ist die Ernährung eine der Ursachen dafür, und jede medizinische Therapie sollte mit der richtigen Futteregänzung begleitet werden, z.B. für das Immunsystem.

Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihrem hoffentlich gesunden und fröhlichen Hund.

Ihr

Klaus-Rainer Töllner - Biologe - Manfred Heßel - Diplom Ökologe

 

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